Freitag, 30. Januar 2015

Schweigen

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.
Dennoch die Dinge beim Namen nennen.
Rassismus zum Beispiel.
Schweigen und Zuhören.
Ängste ernst nehmen.
Ängste von Rassismus betroffenen Menschen.
Diskussionskultur schaffen und Lösungen finden.

Nicht wegschauen.
Rassismus nicht tolerieren.

Entschlossen einstehen für Menschen und eine offene Gesellschaft.
Positionierung ist nötig.

Entschieden gegen Rassismus sein und sich dagegen stellen.

Ausdrücken, dass es nicht akzeptabel ist.
Mit Worten – gesagt, geschrieben, in Texten, auf Schildern.
Laut sein und Parolen verstummen lassen.
Präsenz zeigen.

Neben den Dagegen ein Dafür ausleben.
Für alle Menschen.



Wenn Schweigen Gold ist, was ist dann totschweigen?

Schweigen über Rassismus.
Ängste und Sorgen der Rassisten ernst nehmen.
Ängste Rassismus nicht mehr ausleben zu dürfen?
„Ich habe doch nichts gegen …, aber.. ..das wird man wohl noch sagen dürfen!“

Eine völkische Diskussionskultur zu schaffen geht klar?
Verblendung für Aufmerksamkeit und Eigennutz.

Schweigen als Verschweigen heißt Rassismus dulden.
Relativieren ist Rassismustoleranz.
Verharmlosung bedeutet Rassismus gewähren zu lassen..
Sich rauszuhalten bereitet den Weg für ungeniert offenen Rassismus.

Freitag, 2. Januar 2015

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Geschmeidiges 2015 Allerseits!

Nachdem ich mir viele Gedanken um das Überstehen von Silvester gemacht hatte -völlig umsonst, jedoch nicht unbegründet- erfolgt der erste Blogeintrag schneller als geplant.
Erstaunlicherweise habe ich sowas wie Erkenntnisse gewonnen, die ich mir unbedingt für die nächsten Feiertage und sonstigen Krisen merken sollte.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014

Insgesamt war das Jahr besser als so einige davor. Ich komme trotzdem nicht umhin zu sagen es hat schwach angefangen und stark nachgelassen, zumindest aus Blogsicht.

Einige Vorhaben wurden nur mäßig umgesetzt oder gar nicht. Das finde ich nicht besonders schlimm, denn lediglich haben sich die Prioritäten verschoben und ich habe viel Freude daran was ich mache, auch wenn es nicht so schön vorzeigbar ist. Das Wichtigste ist doch immer noch der Spaß.

Die Luft ist seit mindestens 3 Monaten erstmal ein bißchen raus im Blog, eigentlich schon eher seit August, einzig 'Das Bild zum Caturday' konnte sich noch halten. Anfangs habe ich mich geärgert, weil es andere Leute ja auch schaffen vieles unter einen Hut zu bekommen und ich mir erst mal klar werden mußte, daß ich nicht Andere bin. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie der Blog weitergehen wird, ob wenigstens die Katzenbilder weiterlaufen oder ich insgesamt eine längere Pause einlege. Ich hatte neulich mal angedeutet, daß ich meine negativen Gedanken, die mehr und mehr Überhand nahmen, outsourcen wollte, weil mir dieser Blog hier doch viel lieber als kleine Oase schöner Erinnerungen dienen soll. Unter balyva.de werde ich deshalb den inhaltsschweren Stoff bunkern, den ich nicht öfter als 1-2 Mal im Monat erweitern werde, doch wenn, dann sollen das keine allzu kurzen Betrachtungen sein. Einen sehr langen Text schiebe ich schon sehr lange vor mir her, da mir derzeit noch der Mut zur Veröffentlichung fehlt wie einige andere Gedanken.

Anfang des Jahres war da diese zeuberhafte Idee mit der Herzliste, weil Vorsätze ja eher so Meh sind. Außer Gitarre und Berlin haben sich die Dinge erfüllt. Wenn ich auf die Liste blicke, stimmt mich besonders ein Wort traurig: Freunde. Erst dachte ich, daß Problem bin ich. Während sich alle weiterentwickeln, bleibe ich stehen, werde stehen gelassen. Doch ist mir klar, daß ich mich lediglich nur in eine andere Richtung orientiert habe und niemanden mitnehmen konnte. Die Erkenntnis daß nur gemeinsames Interesse verbindet und werter geschätzt wird als eine Meinung, daß "Freunde" dogmatisch sind und von Alltagsrassismus nicht ablassen können, das schmerzt und läßt sich nicht einfach überwinden. Dagegen habe ich einige Menschen kennengelernt, mit denen ich mehr oder weniger auf einer Wellenlänge liege, bei den meisten wird es auch "nur" ein gemeinsames Interesse sein, daß meiner Meinung nach allerdings höher einzuordnen ist als ein Hobby, da ein gemeinsamer ideologischer Nenner existiert. Das zeigt sich im Bündnis "Zivilcourage und Menschenrechte" im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt momentan sogar mehr als bei der Piratenpartei. Aber das ist ein Minenfeld, an dem ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abarbeiten möchte.

Also insgesamt war das Jahr, wie bemerkt, nicht so schlecht, was jetzt noch kommt ist Sylvester und ich freue mich überhaupt nicht darauf. Und ich hab nachgesehen, letztes Jahr war tatsächlich noch Bowle. Ich hatte vermutet, es sei schon zwei Jahre her. Und nun weiß ich noch nicht genau was ich tun werde, sicher nicht daheim an der Bowle schlürfen. Ein Gedanke wäre mal bis ins nächste Jahr durchzuschlafen, falls nicht vorher die Depression zuschlägt und mich wach hält. Der Plan ist den Tag zu überstehen, irgendwie.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins neue Jahr und wir treffen uns dort bestimmt einmal wieder.

Freitag, 26. Dezember 2014

Nicht noch ein Weihnachtsgedicht

Dieser Tage in Kartoffelland,
werden jene auch als Marzipan verwandt.
Um trübe Aussichten weg zu putzen,
die aktuell die Straßen beschmutzen.

Eins fühlt sich deshalb recht benommen,
Refugees sind bei uns Willkommen.
Ablenkung tut uns Allen gut,
doch trotzdem sind wir auf der Hut.

Im Ofen backen ein paar Plätzchen
nebenher im Chat ein Schwätzchen,
dann geht es weiter mit Energie
und eins überlegt sich 'ne Strategie.

Weihnachten feiern fällt nicht leicht,
wenn dieses Gespenst durch die Städte schleicht.
Die Vergangenheit war noch nie so nah,
heute nennen sie sich PEGIDA.

Vielleicht sollten wir daran denken beim Weihnachtsessen:
Kein Vergeben, nie vergessen!
Ja, was eins nicht einfach ruhen lässt...
Ich wünsche Euch dennoch ein frohes Fest.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Sonntag, 21. Dezember 2014